Der Schlüssel zur richtigen Verschlüsselung

10 Fehler, die ihr bei der HTTPS-Implementierung vermeiden solltet

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HTTPS-Verschlüsselung ist kein „Zuckerl“ für die Nutzer, das Webseitenbetreiber netterweise obendrauf setzen. Vielmehr schneiden diejenigen sich ins eigene Fleisch, die ihre Webseite nicht verschlüsseln. Denn: HTTPS ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal bei Google und ein Ranking-Signal. Aktuell wird vermutet, dass verschlüsselte Websites in den Suchergebnissen sogar einen Bonus bekommen. Experten empfehlen daher dringend, auf HTTPS-Verschlüsselung zu setzen. Also, ran an die Umsetzung!

HTTPS-Verschlüsselung: Aus diesen Fehlern solltet ihr lernen!
HTTPS-Verschlüsselung: Aus diesen Fehlern solltet ihr lernen!

Ihr seid dabei, eure Webseite zu verschlüsseln und wollt wissen, welche Fehler ihr dabei vermeiden solltet? Dann lernt doch aus den Fehlern anderer und lest mein heutiges Fundstück. Das zeigt die zehn häufigsten Fehler bei der HTTPS-Implementierung.

Rote Flamme für Fehler

100.000 Webseiten haben die Experten von SEMrush für ihre Studie „Die 10 häufigsten Fehler bei der HTTPS-Implementierung“ ausgewertet und in einer Graphik die häufigsten Fehler dargestellt. Diese sind eingeteilt in zwei Kategorien: Rote Flamme heißt: Kritischer Fehler – so schnell wie möglich beheben, gelbes Dreieck bedeutet: Warnung – baldige Behebung empfohlen. Über allen Fehlern „schwebt“ der größte anzunehmende Fehler überhaupt, nämlich, dass die Website kein HTTPS unterstützt. Das war in sage und schreibe 45 Prozent der untersuchten Fälle so.

„Hitliste“ der häufigsten Fehler

Ein kleiner Vorgeschmack auf das restliche Ranking gefällig? Bitte sehr:

  • Nicht sichere Seiten mit Passwortabfrage: Neun Prozent aller untersuchten Webseiten, die eine HTTPS-Verschlüsselung nutzen, verschlüsseln die Seiten nicht, auf denen Passwörter eingegeben werden müssen. Das ist absolute Pflicht!
  • Probleme in der Website-Architektur: Zu diesem Punkt haben die Experten gleich mehrere mögliche Fehler gefunden und aufgelistet. Der eklatanteste ist, Webseiten-Elemente wie Bilder, Links, IFrames oder Skripte nicht per HTTPS zu übertragen. Denn so können Sicherheitslücken entstehen und Warnhinweise in Browsern ausgelöst werden – das wirkt sich negativ auf die Nutzererfahrung aus und die Nutzer verlieren ihr Vertrauen in eure Seite!
  • Fehlerhafte Sicherheitszertifikate: Zwei Prozent der untersuchten HTTPS-Webseiten haben ein abgelaufenes SSL-Zertifikat. Auch in diesem Fall erhalten eure Nutzer einen Warnhinweis, der sie im schlimmsten Fall davon abschreckt, eure Webseite überhaupt aufzurufen.

Ihr brennt darauf, weitere Fehler kennenzulernen, die ihr nicht machen solltet? Dann lege ich auch den Artikel von SEMrush ans Herz. Die Fehler sind nach Dringlichkeit eingestuft und als Ergänzung zu der Grafik ausführlich beschrieben. Viel Spaß beim Lesen und anschließend hoffentlich bei der fehlerfreien Umsetzung eurer HTTPS-Seiten 🙂

Fazit: Ihr wollte eure Website auf HTTPS „umrüsten“ oder seid gerade dabei? Dann hilft euch mein Fundstück dabei, die häufigsten Fehler zu vermeiden – vom Verlinken auf HTTP-Seiten über abgelaufene SSL-Zertifikate bis zu veralteten Sicherheitsprotokollen. Solange es (noch) nicht eure eigenen sind und ihr daraus etwas lernen könnt, haben sogar Fehler etwas Gutes 😉

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Über Ralph Günther

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Schnell, einfach und komplett online: So stellte ich mir als Versicherungsmakler den Abschluss einer Berufshaftpflicht für Freelancer und Selbständige vor.  Da kein Anbieter eine ansprechende Lösung hatte, setzte ich meine Idee 2008 selbst um und gründete die exali AG (damals exali GmbH). Über meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse schreibe ich auf dem RGBlog.

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