Das eigene Gewinnspiel auf Facebook – ein Ziel, viele rechtliche Hürden. Ein Erlebnisbericht – Teil 1

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on xing
XING
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on pocket
Pocket
Share on email
Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on xing
Share on linkedin
Share on whatsapp
Share on telegram
Share on email

Wer eine lange Reise macht, der hat bekanntlich viel zu berichten. Damit meine ich allerdings nicht einen Trip in ferne Länder, sondern die „Abenteuer“, die ich bei der Planung des Facebook-Gewinnspiels für mein Online-Portal exali erlebt habe. Mittlerweile ist die Verlosung online – doch bis dahin war es ein nicht ganz einfacher Weg, der mit so mancher rechtlichen Hürde gespickt war.

Wer ein Facebook-Gewinnspiel plant, hat einen langen Weg mit vielen rechtlichen Stolperfallen vor sich. In welche ich fast getappt wäre und welche „Abenteuer“ so eine Verlosung sonst noch mit sich bringt – darum geht es im ersten Teil auf meinem Blog.
Wer ein Facebook-Gewinnspiel plant, hat einen langen Weg mit vielen rechtlichen Stolperfallen vor sich. In welche ich fast getappt wäre und welche „Abenteuer“ so eine Verlosung sonst noch mit sich bringt – darum geht es im ersten Teil auf meinem Blog.

In welche rechtlichen Stolperfallen ich fast getappt wäre – und warum so ein Gewinnspiel trotz penibelster Prüfung jeder Kleinigkeit rechtlich nicht völlig unbedenklich sein kann, darum geht es diese Woche auf meinem Blog. Ein Erlebnisbericht – Teil 1.

Applikation allein löst nicht alle rechtlichen Probleme

Dass Facebook seine eigenen Promotion Guidelines hat, was Gewinnspiele angeht, ist mir bewusst. Und auch, dass niemand darum herumkommt, eine der strengsten Regeln zu beachten: Die Facebook-Ressourcen und -Funktionen (z.B. Tagging von Teilnehmern, Pinnwandeinträge, Like-Button) dürfen nicht für ein Gewinnspiel genutzt werden.

Das ist auch der Grund dafür, dass Gewinnspiele auf Facebook lediglich innerhalb von Apps stattfinden dürfen – auch bezeichnet als „Canvas Pages“.

Dazu kommt: Der Klick auf den „Like-Button“ darf nicht zur automatischen Teilnahme am Gewinnspiel führen.  Das Gewinnspiel muss also unabhängig davon durchgeführt werden. Erlaubt ist jedoch, das Gewinnspiel nur den eigenen Fans anzubieten. Und damit kommt man letztendlich auch an das gewünschte Ziel, mehr Fans zu generieren.

Facebook verbietet, dass Nutzer automatisch am Gewinnspiel teilnehmen, wenn sie „Gefällt mir“ klicken. Eine weitere Handlung ist deshalb Pflicht – wie hier in der App gelöst.
Facebook verbietet, dass Nutzer automatisch am Gewinnspiel teilnehmen, wenn sie „Gefällt mir“ klicken. Eine weitere Handlung ist deshalb Pflicht – wie hier in der App gelöst.

Für die Facebook-Verlosung nutze ich also eine Gewinnspielapplikation. Die gibt es bei einer Gewinnspieldauer von 30 Tagen bereits ab 100 Euro. Teilweise liefern diese Apps  auch vorformulierte Teilnahmebedingungen, welche die  Regelungen und Auflagen von Facebook berücksichtigen.

Etwa die Erklärung, dass die Verlosung von Facebook in keiner Weise gesponsert, unterstützt oder organisiert wird:

Facebook verlangt gemäß seiner Promotion Guidelines eine Erklärung, dass es in keinerlei Zusammenhang mit dem Gewinnspiel steht.
Facebook verlangt gemäß seiner Promotion Guidelines eine Erklärung, dass es in keinerlei Zusammenhang mit dem Gewinnspiel steht.

Zwei Fliegen mit einer Klappe also. Doch wer denkt, damit ist das Gewinnspiel rechtlich in trockenen Tüchern, hat sich zu früh gefreut. Wie sich herausstellt, gibt es noch allerlei Hürden mehr zu meistern.

Bildrechte einholen – kein einfaches Unterfangen

Das Layout soll überzeugen – und ein Gewinnspiel ist kein gutes Gewinnspiel, ohne schöne Bilder der Preise. Weil Bildrechtsverletzungen kein Pappenstiel sind, beschließe ich, die Sache mit den Bildrechten pro aktiv anzugehen: Ich hole mir die Fotos und die Nutzungserlaubnis von offizieller Seite.

Beim O´Reilly Verlag habe ich Glück: Nach einem Anruf bekomme ich wenige Minuten später Fotos vom Buch-Cover „Social Media Marketing und Recht“ zur Nutzung zugeschickt.

Auch das Magazin Website Boosting (mein dritter Preis) reagiert schnell und unkompliziert: Nachdem der Verlag grünes Licht für die Verlosung gegeben hat, bekomme ich das Titelbild der aktuellen Ausgabe des Magazins zugemailt.

(An dieser Stelle übrigens nochmals ein Dankeschön für Unterstützung.)

Doch ausgerechnet Fatboy – immerhin der 1.Preis des Gewinnspiels – stellt sich quer: Sie wollen mir kein Foto zur Verfügung stellen. Die Verlosung nur eines Sitzsack (den ich selbst gekauft und bezahlt habe) ist ihnen in punkto „Co-Branding“ zu wenig. Im Telefongespräch zeigt sich: Eine Zahl im dreistelligen Bereich würde eher gefallen – dann könnte man auch über offizielle Fotos reden.

Doch was nun: Wie komme ich rechtlich einwandfrei an ein Foto des Sitzsacks?

Welche Lösungsmöglichkeiten ich für „mein Bildproblem“ gefunden habe, das verrate ich Euch im zweiten Teil meines „Erlebnisberichts“ nächste Woche – inklusive einer Checkliste über die häufigsten Fehlerquellen bei Facebook-Gewinnspielen.

Das muss Euch natürlich nicht davon abhalten, in der Zwischenzeit an der exali-Verlosung auf Facebook teilzunehmen! 😉

Forstsetzung folgt in Teil 2: Das eigene Gewinnspiel auf Facebook – ein Erlebnisbericht…

Update: ACHTUNG – mittlerweile hat Facebook seine Promotionsrichtlinien für Gewinnspiele geändert und gelockert. Doch all that Glimmers is not Gold. Was die Änderungen auch an (rechtlichen) Gefahren mit sich bringen, könnt Ihr im Beitrag Facebook ändert die Promotion-Richtlinien: Neue rechtliche Fallstricke?! nachlesen.

Kategorien

Über Ralph Günther

RGPortrait eckig final

Schnell, einfach und komplett online: So stellte ich mir als Versicherungsmakler den Abschluss einer Berufshaftpflicht für Freelancer und Selbständige vor.  Da kein Anbieter eine ansprechende Lösung hatte, setzte ich meine Idee 2008 selbst um und gründete die exali AG (damals exali GmbH). Über meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse schreibe ich auf dem RGBlog.

Über die exali AG

exali logo

Die exali AG mit Sitz in Augsburg ist der Spezialist für Berufshaftpflicht-versicherungen für Freelancer und Selbständige. Ein intuitiver Online-Rechner ermöglicht den Abschluss einer Berufshaftpflicht in unter 10 Minuten. Bei exali treiben wir die Digitalisierung der Versicherungsbranche jeden Tag ein weiteres Stück voran.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on xing
XING
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on pocket
Pocket
Share on email
Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on xing
Share on linkedin
Share on whatsapp
Share on telegram
Share on email

Alles rund um Chancen und Risiken im Business auf exali.de:

Schnell, einfach und komplett online: So stellte ich mir als Versicherungsmakler den Abschluss einer Berufshaftpflicht für Freelancer und Selbständige vor.  Da kein Anbieter eine ansprechende Lösung hatte, setzte ich meine Idee 2008 selbst um und gründete die exali AG (damals exali GmbH). Über meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse schreibe ich auf dem RGBlog.
RGPortrait eckig final

Schnell, einfach und komplett online: So stellte ich mir als Versicherungsmakler den Abschluss einer Berufshaftpflicht für Freelancer und Selbständige vor.  Da kein Anbieter eine ansprechende Lösung hatte, setzte ich meine Idee 2008 selbst um und gründete die exali AG (damals exali GmbH). Über meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse schreibe ich auf dem RGBlog.

LogoBlog

Die exali AG mit Sitz in Augsburg ist der Spezialist für Berufshaftpflicht-versicherungen für Freelancer und Selbständige. Ein intuitiver Online-Rechner ermöglicht den Abschluss einer Berufshaftpflicht in unter 10 Minuten. Bei exali treiben wir die Digitalisierung der Versicherungsbranche jeden Tag ein weiteres Stück voran.