Aus und vorbei: Wie das Ende eines Startups seinen Schrecken verliert

Facebook
Twitter
XING
LinkedIn
WhatsApp
Pocket
Email

Natürlich wünscht ein Gründer sich, dass seine Idee am Markt durchstartet und sein Startup durch die Decke schießt. Wenn das nicht der Fall ist, die Kunden ausbleiben und das Geld knapp wird, steht die schmerzliche Trennung bevor. Damit diese einigermaßen glimpflich über die Bühne geht, sollten Gründer die wichtigsten Schritte für einen gelungenen Exit beachten.

Wenn`s mit dem Startup nicht klappt: So gelingt der Exit.
Wenn`s mit dem Startup nicht klappt: So gelingt der Exit.

In meinem heutigen Fundstück geht es darum, wie ihr heil aus eurem Startup herauskommt, wenn`s nicht so lief wie geplant.

Schritt für Schritt zum Startup-Exit

Zum Thema „Wie gründe ich ein Startup“ gibt es viele mehr oder weniger gute Tipps im Netz. Aber dazu, wie ein Gründer sein Startup beendet, gibt es kaum etwas. Und das, obwohl diese Tipps in der Praxis sicher ebenso häufig gebraucht werden. Deshalb kommt der Fachartikel „Das Ende eines Startups“ von Rechtsanwalt und Sanierungsberater Christian Rissmann auf gründerszene.de wie gerufen. Denn wer als Gründer ein Insolvenzverfahren vermeiden will, sollte wissen, wie er sein Startup selbst beendet und welche Formalien er dafür beachten muss. Christian Rissmann erklärt das in seinem Artikel Schritt für Schritt, ich liefere mal einen kleinen Vorgeschmack:

1.     Auflösungsbeschluss

Dafür braucht ihr einen Gesellschafterbeschluss mit drei Vierteln der Stimmen.

2.     Liquidator und Liquidationsbilanz

Ein Liquidator beendet die laufenden Geschäfte und überwacht, dass Verpflichtungen eingehalten werden. Zum Stichtag des Auflösungsbeschlusses muss er außerdem eine Liquidationsbilanz aufstellen. Darin wird beispielsweise festgehalten, wie viel Vermögen das Startup noch hat.

3.     Bekanntmachung der Auflösung und Eintragung im Handelsregister

Den Auflösungsbeschluss und die Berufung eines Liquidators müsst ihr ins Handelsregister eintragen lassen. Der Liquidator muss dann die Auflösung im Bundesanzeiger bekanntmachen.

4.     Sperrjahr

Nach der Bekanntmachung der Auflösung beginnt das Sperrjahr, in dem kein Vermögen an die Gesellschafter verteilt werden darf.

5.     Vermögensverteilung und Löschung

Wenn das Sperrjahr vorbei ist, kann das verbliebene Vermögen an die Gesellschafter verteilt werden und der Liquidator muss die Löschung der Gesellschaft im Handelsregister eintragen lassen.

Es muss nicht immer das Insolvenzverfahren sein

Alle fünf Schritte beschreibt Christian Rissmann genau und gibt zusätzliche Tipps, wie sie leichter über die Bühne gehen. Außerdem erklärt er, welche Pflichten nach der Auflösung zu beachten sind.

Natürlich wünsche ich euch, dass ihr die Tipps nicht brauchen werdet. Wenn es aber doch so weit kommt, sind Gründer damit gut für den Exit gerüstet!

Fazit: Wenn es mit dem Startup nicht klappt und das Ende naht, dann ist die Unsicherheit groß und Gründer stellen sich die Frage, wie komme ich da am besten raus? Der Artikel zeigt Schritt für Schritt, wie die Beendigung eines Startups ablaufen sollte und erklärt, warum ein Insolvenzverfahren nicht die beste Lösung ist. Am Ende steht dann einem Neustart hoffentlich nichts mehr im Wege.

Weitere interessante Artikel:

Kategorien

Über Ralph Günther

RGPortrait eckig final

Schnell, einfach und komplett online: So stellte ich mir als Versicherungsmakler den Abschluss einer Berufshaftpflicht für Freelancer und Selbständige vor.  Da kein Anbieter eine ansprechende Lösung hatte, setzte ich meine Idee 2008 selbst um und gründete die exali AG (damals exali GmbH). Über meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse schreibe ich auf dem RGBlog.

Über die exali AG

exali logo

Die exali AG mit Sitz in Augsburg ist der Spezialist für Berufshaftpflicht-versicherungen für Freelancer und Selbständige. Ein intuitiver Online-Rechner ermöglicht den Abschluss einer Berufshaftpflicht in unter 10 Minuten. Bei exali treiben wir die Digitalisierung der Versicherungsbranche jeden Tag ein weiteres Stück voran.

Facebook
Twitter
XING
LinkedIn
WhatsApp
Pocket
Email

Alles rund um Chancen und Risiken im Business auf exali.de:

gabrielle henderson HJckKnwCXxQ unsplash
Checkliste Projektvertrag: Die wichtigsten Inhalte und Infos
Spätestens, wenn Sie als Selbständige:r für Unternehmen größere Projekte übernehmen, sollten sie mit Ihrer/Ihrem Auftraggeber:in einen Projektvertrag abschließen. Welche… weiterlesen
shutterstock zugeschnittenNews
Die 5 häufigsten Rechtsverletzungen und wie Sie diese vermeiden
Keine Rechtsverletzung, keine Abmahnung: Wir verraten, welche Rechtsverletzungen in der Praxis am häufigsten vorkommen und wie Sie diese vermeiden… weiterlesen
michael geiger JJPqavJBy k unsplash
Ransomware: Ein Schadenfall über einen Trojaner und ungenügende Absicherung
Hier ging wirklich alles schief: Nach einer Cyberattacke machte sich ein IT-Dienstleister daran, die IT-Systeme einer Consultingfirma wiederherzustellen. Menschliches Versagen und veraltete Technik machten… weiterlesen
steven binotto hEPKA KRk unsplash
Markenrechtsverletzung: Ein IT-Dienstleister vergisst Markenrecherche
Eine umfangreiche Markenrecherche gehört dazu, wenn man eine neue Marke anmelden will. In diesem echten Schadenfall „vergaßen“ diese jedoch sowohl der IT-Dienstleister als auch seine… weiterlesen

Schnell, einfach und komplett online: So stellte ich mir als Versicherungsmakler den Abschluss einer Berufshaftpflicht für Freelancer und Selbständige vor.  Da kein Anbieter eine ansprechende Lösung hatte, setzte ich meine Idee 2008 selbst um und gründete die exali AG (damals exali GmbH). Über meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse schreibe ich auf dem RGBlog.
RGPortrait eckig final

Schnell, einfach und komplett online: So stellte ich mir als Versicherungsmakler den Abschluss einer Berufshaftpflicht für Freelancer und Selbständige vor.  Da kein Anbieter eine ansprechende Lösung hatte, setzte ich meine Idee 2008 selbst um und gründete die exali AG (damals exali GmbH). Über meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse schreibe ich auf dem RGBlog.

LogoBlog

Die exali AG mit Sitz in Augsburg ist der Spezialist für Berufshaftpflicht-versicherungen für Freelancer und Selbständige. Ein intuitiver Online-Rechner ermöglicht den Abschluss einer Berufshaftpflicht in unter 10 Minuten. Bei exali treiben wir die Digitalisierung der Versicherungsbranche jeden Tag ein weiteres Stück voran.