Freelancer aufgepasst: So haltet Ihr Kunden des Grauens in Schach!

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Jeder kennt sie, jeder fürchtet sie! Die Auftraggeber des Grauens! Auf den ersten Blick sind sie oft schwer zu erkennen, sie tarnen sich gut unter den vielen angenehmen Kunden, die das Business zu bieten hat. Doch dann, wenn der Vertrag schon unterschrieben ist und der Freelancer nichts Böses ahnt, erfolgt der gemeine und unerwartete „Angriff“ aus dem Hinterhalt. Die Maske fällt und zum Vorschein kommt der Alptraum eines jeden Selbständigen: Der überanspruchsvolle, komplizierte Kunde!

Wer kennt sie nicht, die Kunden, die dem Freelancer nur Ärger bringen? So bekommt Ihr sie in den Griff!
Alptraum-Kunden? So haltet Ihr sie in Schach!

Mein Fundstück der Woche gibt Tipps, wie Freelancer sich vor schwierigen Kunden schützen.

Wenn der Kunde Ärger macht

Mario Janschitz ist Inhaber einer IT-Agentur und schreibt bei t3n wie sich Freelancer im Business vor komplizierten Kunden in Acht nehmen können. In seinem Artikel „Kunden aus der Hölle: So kannst du dich als Freelancer schützen“ gibt er wichtige Tipps für eine reibungslose Zusammenarbeit.

Mir gefällt der Artikel besonders gut, weil Mario Janschitz keine ominösen Tipps gibt, wie man potenziellen Kunden ihren „Kompliziertheitsfaktor“ an der Nase abliest, sondern ganz konkrete Hinweise liefert, wie sich ein Freelancer generell schützen kann. Auch ich habe ähnliche Themen hier auf meinem Blog schon behandelt, mal spezieller für ein Business: „Als IT-Dienstleister in der Haftungsfalle? So könnt Ihr das Haftungsrisiko minimieren“ oder „Vom Schattendasein an den Sonnenplatz: Warum Agenturverträge und AGB im Kreativ-Business so wichtig sind“, mal etwas allgemeiner: „Warum Lasten- und Pflichtenheft im Projektgeschäft von Nutzen sind“. Generell sollten Freiberufler ihre eigenen Schutzmöglichkeiten kennen und im Idealfall auch bei jedem Kunden anwenden. Nicht jedem Kunden ist auf den ersten Blick anzusehen, dass er im Projektverlauf Probleme machen wird. Um Streitigkeiten vorzubeugen, gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten, die im Artikel auch nach und nach besprochen werden.

Die wichtigsten Faktoren zur gelungenen Zusammenarbeit

Auch wenn die ersten Tipps etwas naheliegend wirken, viele Freelancer schenken den Basics zu wenig Aufmerksamkeit und überspringen die grundlegenden Vorüberlegungen wie „Zeitrahmen des Projekts“, „Wartung“ und „Arbeitszeit“.

Nach den absoluten Grundlagen schreibt der Experte über ein paar sehr wichtige Kernelemente des Freiberuflerbusiness:

  • Zwischen dir und dem Kunden: Werkvertrag
  • Eure besten Freunde: Pflicht- und Lastenheft
  • Damit dich Kunden lieben: Gutes Projektmanagement
  • Dein Retter in der Not: Die AGB

Wer die Basics nicht beachtet, öffnet Ärger Tür und Tor. Neue Projekte sind oft mit großen Hoffnungen und überzogenen Vorstellungen der Kunden verbunden, die der Freelancer dann gefälligst zu erfüllen hat. Mit wachsender Erfahrung gewinnen Selbständige ein gutes Gespür dafür, welche potenziellen Auftraggeber wohl Probleme machen werden. Selbstverständlich empfiehlt sich hier (wenn es das Business erlaubt) die Finger davon zu lassen. Für alle anderen Kunden gilt: Wer zu Projektbeginn die Erwartungen und Grenzen gut absteckt, spart sich im Nachhinein viel Ärger!

Fazit: Der Artikel von Mario Janschitz behandelt ein Thema, dem im Eifer des Gefechts häufig zu wenig Beachtung geschenkt wird. Ist ein Projekt nicht schon vor Beginn ausführlich mit allen kleinen Details der Zusammenarbeit besprochen, kommt hinterher gerne mal der große Ärger. Ein guter Einsteiger-Artikel für ein wichtiges Thema!

Weiterführende Informationen:

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Über Ralph Günther

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Schnell, einfach und komplett online: So stellte ich mir als Versicherungsmakler den Abschluss einer Berufshaftpflicht für Freelancer und Selbständige vor.  Da kein Anbieter eine ansprechende Lösung hatte, setzte ich meine Idee 2008 selbst um und gründete die exali AG (damals exali GmbH). Über meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse schreibe ich auf dem RGBlog.

Über die exali AG

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