Preisdruck im Web: So finden Shop-Betreiber die richtigen Preise für ihr Business

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Wer im eCommerce erfolgreich sein will, muss mit guten Preisen bestechen! Doch nicht immer gewinnt der beste Preis im Kampf um gute Conversion. Schon kleine Tricks und Veränderungen im Webshop können ein Preisimage schaffen, bei dem die Margen für den Onlinehändler lukrativ sind und Käufer gleichzeitig bei fairen Preisen zum Kauf animiert werden.

Mit positivem Preisimage auf Erfolgskurs
Mit positivem Preisimage auf Erfolgskurs

Wie Onlinehändler beim Preiskampf im Web nicht untergehen, ist heute Thema auf meinem Blog.

Preisimage: Was ist das?

Beim Preisimage sind weniger die tatsächlichen Preise von Bedeutung als das Preisgefühl, das potenziellen Kunden vermittelt wird. Einfach gesagt, wenn die Kunden das Gefühl haben im Shop günstig zu kaufen, ist dies häufig entscheidender, als die Tatsache ob der Webshop tatsächlich den günstigsten Preis im Web bietet. Webshop-Betreiber können sich ein positives Preisimage zu Nutze machen, um ihren Deckungsbeitrag wirtschaftlich zu halten.
Internet World Messe gibt in einer Pressemitteilung wichtige Tipps, wie Onlinehändler ein positives Preisimage schaffen können.

Positives Preisimage: So geht’s

Wer sich auf der Suche nach der richtigen Preisstrategie verzockt, muss im schlimmsten Fall mit Umsatzeinbußen und dem Verlust von Kunden rechnen. Mit den sechs Tipps von Internet World Messe kommen Onlinehändler einem positiven Preisimage einen wichtigen Schritt näher.

1. Sortiment auf Image abstimmen

Wer als Premiumshop wahrgenommen werden möchte, muss auch das sein Sortiment dem gewünschten Image anpassen. Deshalb sollte auch die Ware aus dem Premiumsegment kommen, denn nur wer im Shop Qualität vermittelt, kann Premiumpreise verlangen.

2. Die Optik bestimmt mit

Gute Ware wird den User schon von einem Kauf überzeugen? Leider nein! Die Optik im Shop ist entscheidend. Der Shop soll ein fröhliches Image ausstrahlen und vermitteln, dass die Produkte mit Liebe produziert wurden? Dann muss er auch so aussehen. Ein Look wie frisch aus dem Pastellfarbkasten ist hingegen bei High-End-Technikgeräten zum Beispiel weniger überzeugend.

3. Relevante Preislagen kennen

Wer seine Zielgruppe kennen will, sollte auch einen Blick auf relevante Preislagen werfen. Denn nur wer möglichst umfassend die Nachfrage abdeckt, hat die Chance als positiver Shop wahrgenommen zu werden.

4. Den richtigen Preis wählen

Wer seine Artikel richtig kategorisiert und klug bepreist, kommt einem positiven Preisimage merklich näher. Dazu können Produkte zum Beispiel in drei Kategorien eingeteilt werden. Schlüsselprodukte sind bei Kunden heiß begehrt und landen meist zuerst im Warenkorb. Sie sollten durch einen guten Preis bestechen und prominent als Schnäppchen platziert werden, weil Kunden hier häufig vergleichen bevor sie die Ware in den digitalen Einkaufswagen legen. Hauptprodukte hingegen erzeugen ein angenehmes „Grundrauschen“ im Shop, sie werden standardmäßig gekauft und können ausgeglichen bepreist werden. Nebenprodukte wiederum sind Artikel, die den Standardeinkauf ergänzen und meist ohne Preisvergleich im Warenkorb landen. Bei Nebenprodukten kann der Deckungsbeitrag also gerne etwas großzügiger ausfallen.

5. Eigenmarken entwickeln

Amazon macht es vor: Eigene günstige Marken können im Sortiment einen wichtigen Platz einnehmen. Bei Eigenmarken fällt der direkte Vergleich mit dem Wettbewerber schwerer, der Kunde kann als Referenz andere Produkte im Shop heranziehen.

6. Preise flexibel gestalten

Die Nachfrage bestimmt den Preis! Wer Wettbewerber, das Einkaufsverhalten der eigenen Kunden und den eigenen Bestand stets im Auge behält, kann Produktpreise der allgemeinen Stimmung anpassen und dadurch zu einem positiven Preisimage beitragen. Allerdings sollten Preisanpassungen nur mit Vorsicht geschehen, denn Kunden reagieren durchaus sensibel auf Preisschwankungen.

Die Tipps der Internet World Messe sind zu theoretisch, um direkt vom Fleck weg in die Praxis umgesetzt zu werden, doch sie geben wichtige Denkanstöße, die Onlinehändlern eine Konkurrenzvorteil verschaffen können. Wer sich nur über den Preis definiert wird es schwer haben am Ende gewinnbringend zu Arbeiten. Deshalb sehe ich das Preisimage als eines der aktuell  wichtigsten Buzzwords im eCommerce.

Weiterführende Informationen:

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Über Ralph Günther

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Schnell, einfach und komplett online: So stellte ich mir als Versicherungsmakler den Abschluss einer Berufshaftpflicht für Freelancer und Selbständige vor.  Da kein Anbieter eine ansprechende Lösung hatte, setzte ich meine Idee 2008 selbst um und gründete die exali AG (damals exali GmbH). Über meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse schreibe ich auf dem RGBlog.

Über die exali AG

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Die exali AG mit Sitz in Augsburg ist der Spezialist für Berufshaftpflicht-versicherungen für Freelancer und Selbständige. Ein intuitiver Online-Rechner ermöglicht den Abschluss einer Berufshaftpflicht in unter 10 Minuten. Bei exali treiben wir die Digitalisierung der Versicherungsbranche jeden Tag ein weiteres Stück voran.

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