Es wird eng im eCommerce: Stationäre Händler drängen ins Netz

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on xing
XING
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on pocket
Pocket
Share on email
Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on xing
Share on linkedin
Share on whatsapp
Share on telegram
Share on email

Jetzt heißt es: Bauch einziehen, ein Stückchen rücken und gespannt warten. Wer schon im Onlinehandel ist, bekommt in Zukunft viele Nachbarn und noch mehr Konkurrenz. Immer mehr stationäre Händler haben vor, mit ihrem Business auch schnellstmöglich ins Web zu gehen. Fakt ist: Im Onlinehandel liegt die Zukunft! Wer hier nicht mitzieht läuft Gefahr, auf der Strecke zu bleiben. Aktuelle Studie nennen das Kind beim Namen und geben konkrete Zahlen zu den Trends in Sachen On- und Offline-Handel. 

e commerce

Ich habe mir zwei aktuelle Studien zur Zukunft von stationärem und Online-Handel genauer angesehen. Die Ergebnisse und was sie bedeuten: heute Thema im Blog. 

eCommerce liegt nach wie vor im Trend

Wer will nochmal, wer hat noch nicht? Jetzt wird im großen Stil Inventur gemacht und alles, was sich nicht wehrt, wird auch im Netz verscherbelt… Nein, mal im Ernst: Pierre Audoin Consultants (PAC) zeigen mit der interessanten Studie „Omni-Channel Commerce in Deutschland„, wo die Reise in den kommenden Jahren in Sachen Onlinehandel hin gehen wird.

Der Druck auf den Einzelhandel wächst

Die Konkurrenz wird größer, so viel ist klar. Denn für mehr als 80 Prozent der befragten Unternehmen hat der Ausbau digitaler Vertriebskanäle und die Verknüpfung mit konventionellen Verkaufsfilialen in den kommenden zwei Jahren höchste Priorität. Der Onlinehandel soll also ausgeweitet und mit dem eigenen Laden verbunden werden.

Für die Studie wurden von Mai bis Juni insgesamt 99 Entscheidungsträger aus deutschen Einzelhandelsunternehmen befragt. Dr. Katrin Schleife, Lead-Analystin der PAC-Studie erklärt das Umfrageergebnis so:
„Die Einzelhändler stehen unter Zugzwang, um insbesondere den mächtigen Online-Händlern wie Amazon und Co. etwas entgegensetzen zu können.“

Eine andere Studie unterstützt die Ergebnisse der PAC-Studie. Roland Berger Strategy Consultants hat im Rahmen des „German Digitalization Consumer Report 2014″ herausgefunden, dass 41 Prozent aller nicht-routinierten Einkäufe in Deutschland inzwischen digital erfolgen.

Sprich, Lebensmittel kaufen wir nach wie vor lieber im Supermarkt um die Ecke (hier liegt die Online-Rate bei gerademal 7 Prozent), Fahrrad, Computer und Haushaltsgeräte kauft der Deutsche aber sehr gerne im Netz.

Der Onlineshop ist nicht genug

Doch der Schritt in die digitale Welt alleine reicht nicht, die Kunden erwarten im Netz immer mehr Professionalität. Wer hier mit dem Trend der Zeit gehen will, muss Waren in Zukunft nicht nur im Laden um die Ecke und dem Netz anbieten, es kommen noch weitere Vertriebswege hinzu, über die Kunden akquiriert werden können. Sei es die App für das Smartphone oder der Buy-Button bei Facebook. Das Stichwort lautet hier Omni-Channel.

Investitionen in Omni-Channel-Commerce geplant

Die Studie von PAC zeigt, dass sich Einzelhändler jetzt mit dem Thema Omni-Channel befassen und für die Zukunft bereits in den Businessplan integriert haben. 76 Prozent der deutschen Einzelhändler planen in den kommenden fünf Jahren Investitionen im Omni-Channel-Umfeld.

Die Lead-Analystin der PAC-Studie gibt auch Informationen dazu, wie Unternehmen in Zukunft die einzelnen Vertriebswege managen wollen.
„Dabei beobachten wir schon eine überraschend ausgeprägte Tendenz zur Nutzung einer Omni-Channel-Plattform, mit deren Hilfe sich die IT-Lösungen und Prozesse der unterschiedlichen Verkaufskanäle verknüpfen und orchestrieren lassen“, so Dr. Schleife.

Eine Software für alle Bestellwege, egal ob Bestellungen aus dem Netz, der App oder im Laden, alles wird über ein zentrales System organisiert und verwaltet.

Investitionsvorhaben Omni Channel Commerce
Eine Übersicht über die Art der Investitionen, die deutsche Einzelhändler für die kommenden zwei beziehungsweise fünf Jahre planen. Ausschnitt Infografik – Copyright: Pierre Audoin Consultants I Juli 2014 I www.pac-online.com

Omni-Channel: Der IT-Experte soll’s richten

Der Weg zum Omni-Channel-Commerce führt auch über die Auftragsbücher von IT-Experten. 70 Prozent der Webshop-Betreiber möchten laut der PAC-Studie eine Komplettlösung aus einer Hand und haben deshalb vor, sich externe Hilfe von IT-Dienstleistern zu holen.

Damit sind die Entwicklungen im eCommerce nicht nur für Onlinehändler von Bedeutung, sondern auch für IT-Experten.

» Die PAC-Studie „Omni-Channel Commerce in Deutschland“ gibt es hier zum kostenlosen Download.

» Den „German Digitalization Consumer Report 2014″ von Roland Berger Strategy Consultants gibt es hier zum kostenlosen Download.

Weiterführende Informationen

Kategorien

Über Ralph Günther

RGPortrait eckig final

Schnell, einfach und komplett online: So stellte ich mir als Versicherungsmakler den Abschluss einer Berufshaftpflicht für Freelancer und Selbständige vor.  Da kein Anbieter eine ansprechende Lösung hatte, setzte ich meine Idee 2008 selbst um und gründete die exali AG (damals exali GmbH). Über meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse schreibe ich auf dem RGBlog.

Über die exali AG

exali logo

Die exali AG mit Sitz in Augsburg ist der Spezialist für Berufshaftpflicht-versicherungen für Freelancer und Selbständige. Ein intuitiver Online-Rechner ermöglicht den Abschluss einer Berufshaftpflicht in unter 10 Minuten. Bei exali treiben wir die Digitalisierung der Versicherungsbranche jeden Tag ein weiteres Stück voran.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on xing
XING
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on pocket
Pocket
Share on email
Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on xing
Share on linkedin
Share on whatsapp
Share on telegram
Share on email

Alles rund um Chancen und Risiken im Business auf exali.de:

mert guller jFBWOaoS o unsplash
10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen
Grüne Suchmaschine, Ökostrom und ein nachhaltiges Geschäftskonto: In unserem Artikel erfahren Sie, wie Ihr Unternehmen mit wenig Aufwand nachhaltiger wird… weiterlesen
Etsy Haendler zugeschnitten
Auf Etsy durchstarten: Infos, Tipps und Risiken im Überblick
Etsy hat das neue Programm „Verkäufer-Star“ eingeführt, bei dem Händler:innen für ihren Etsy-Shop ein Banner erhalten und kostenlos in Marketing-Aktivitäten von Etsy… weiterlesen
OMT Interview Christina Miedl Artikelbild
Videoproduktion fürs Business: Interview Christina Miedl von Seokratie
Videos sind mittlerweile ein fester Bestandteil einer erfolgreichen Marketing-Strategie. Christina Miedl, Web Video Producerin bei Seokratie, gibt uns im Interview Tipps zur Videoproduktion fürs Business. weiterlesen
summer
(Alb)Traumberuf Influencer? Ihre Risiken und die richtige Absicherung
In einem Rechtsstreit zwischen drei Influencerinnen und einem Abmahnverband hat der BGH nun entschieden: Die Nutzung von Tap Tags in Instagram-Beiträgen setzt nicht zwingend eine Werbekennzeichnung… weiterlesen

Schnell, einfach und komplett online: So stellte ich mir als Versicherungsmakler den Abschluss einer Berufshaftpflicht für Freelancer und Selbständige vor.  Da kein Anbieter eine ansprechende Lösung hatte, setzte ich meine Idee 2008 selbst um und gründete die exali AG (damals exali GmbH). Über meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse schreibe ich auf dem RGBlog.
RGPortrait eckig final

Schnell, einfach und komplett online: So stellte ich mir als Versicherungsmakler den Abschluss einer Berufshaftpflicht für Freelancer und Selbständige vor.  Da kein Anbieter eine ansprechende Lösung hatte, setzte ich meine Idee 2008 selbst um und gründete die exali AG (damals exali GmbH). Über meine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse schreibe ich auf dem RGBlog.

Die exali AG mit Sitz in Augsburg ist der Spezialist für Berufshaftpflicht-versicherungen für Freelancer und Selbständige. Ein intuitiver Online-Rechner ermöglicht den Abschluss einer Berufshaftpflicht in unter 10 Minuten. Bei exali treiben wir die Digitalisierung der Versicherungsbranche jeden Tag ein weiteres Stück voran.