Checkliste: Unsichere Websites erkennen

Sicheres Surfen: So erkennst du unseriöse Webseiten

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Phishing, Malware, Malvertising: Das Netz ist voller Cyberrisiken, die nur auf unvorsichtige Opfer warten. Damit du Cyberkriminellen nicht auf den Leim gehst, stelle ich dir mein neues Fundstück vor. Karrierebibel hat eine Checkliste mit zehn Merkmalen erstellt, anhand derer du schnell erkennen kannst, ob es ein Webseitenbetreiber gut mit dir meint. Damit du auch in Zukunft sicher im Internet unterwegs bist, stelle ich dir heute fünf davon vor.

Wer auf sicheren Seiten surft, minimiert das Risiko von Cyberattacken und Phishing.
Wer auf sicheren Seiten surft, minimiert das Risiko von Cyberattacken und Phishing.

1. Sichere Websites haben ein Impressum

Seriöse Seitenbetreiber:innen können ein Lied davon singen, wie wichtig es ist, ein Impressum und, falls Nutzerdaten erhoben werden, eine Datenschutzerklärung zu haben, die von jeder Seite der Website mit einem Klick erreichbar sind. Dort finden die User denjenigen oder diejenige der:die für die Seite verantwortlich ist sowie eine ladefähige Anschrift. Hat eine Website kein oder ein fehlerhaftes Impressum, droht eine Abmahnung. Wer sich der Strafverfolgung entziehen will, hat natürlich trotzdem kein Interesse daran, hier eine echte Adresse anzugeben. Prüfe deswegen immer das Impressum. Gibt es keines oder stellt sich die Adresse beim Googeln als unglaubwürdig heraus, hast du eine unseriöse Website vor dir.

2. Möglichkeit zur Kontaktaufnahme

Das Googeln der Adresse kann auch beim Überprüfen der Kontaktmöglichkeiten helfen. Gibt es eine inländische Telefonnummer oder eine kostenfreie Hotline? Ist die angegebene E-Mail-Adresse aktiv und passt sie zum:zur Ansprechpartner:in? Bei Freemail-Adressen (z. B. businessname@t-online.com) ist Vorsicht angebracht, jedoch kann es auch sein, dass hinter der Website ein kleines Business steht, für das sich ein eigener Mailserver nicht lohnt.

3. Verdächtige Seiten haben oft schlechte Texte

Findest du bereits auf Anhieb mehrere Tipp- und/oder Rechtschreibfehler auf der Website, stehen die Chancen gut, dass es sich um eine fragwürdige Seite handelt. Da viele Betrugsversuche aus dem Ausland unternommen werden, werden die Texte häufig mit einem einfachen Übersetzungstool bearbeitet. Das erkennst du an seltsamen Satzkonstruktionen und ungewöhnlichen Begriffen.

4. Shop mit seltsamen Zahlungsarten

Besondere Vorsicht ist natürlich bei verdächtigen Onlineshops angebracht. Wer hier die Warnsignale übersieht, spürt den Schaden direkt an der eigenen Geldbörse. Der Klassiker: Teure Elektronik zum Schnäppchenpreis und die einzige Zahlungsmöglichkeit: per Vorkasse. Hast du bereits einen Anfangsverdacht, solltest du auf jeden Fall nur sichere Zahlungsarten wie PayPal oder Rechnung wählen. Dir unbekannten Händler:innen solltest du außerdem keinesfalls ein SEPA-Lastschriftmandat erteilen.

5. Werbung überall auf der Seite

In normalem Umfang sind wir mittlerweile an Werbebanner gewöhnt, nicht zuletzt, weil sich gerade seriöse Nachrichtenseiten oft über die Platzierung von Anzeigen finanzieren. Bei unseriösen Websites ist das Maß gewöhnlicher Werbeplatzierung allerdings eindeutig überschritten. Häufig kommen störende Popups und blinkende Layouts zum Einsatz, die die seltsamsten Werbeversprechen präsentieren. Ich denke, du weißt ohnehin, dass es keinen Preis für den Millionsten Besucher einer Website gibt, dennoch ist Vorsicht angebracht ;). Hinter solcher Werbung verbirgt sich oft Malware, die durch einen Klick auf die Anzeige aktiviert wird. Lass also unbedingt die Finger von solchen Seiten.

Interessierst du dich auch für die restlichen Tipps? Dann wirf doch einen Blick auf die Checkliste von Karrierebibel. Fazit: Die Tipps scheinen erst einmal offensichtlich, allerdings ist es in der Praxis oft gar nicht so einfach, eine unseriöse Website zu erkennen. Gerade wenn ein Angebot zu gut ist, um wahr zu sein, solltest du deswegen wachsam bleiben und genauer hinsehen. Noch ein Tipp von mir: Bevor du einen Klick riskierst, prüfte immer, wohin dich dieser führt. Oft reicht es schon, mit dem Mauszeiger auf einem Link zu hovern, um zu erkennen, ob dich eine Seite auf eine seltsame Domain schicken will.

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